 Graser‘sches Fenster Diese Idee stammt von einem Herrn Graser (dargestellt in „Besuden, Heinrich, Wider das unnatürliche Zählen im Anfangsrechenunterricht, Oldenburger VorDrucke 355, Oldenburg 2001“) und dient der Zerlegung der 10 (Zehnerfreunde“ oder „verliebte Zahlen“). Das „Fenster“ weist mit den beiden Flügeln die schon bekannte 5er-Einteilung (wie z.B. bei Rechenschiffchen oder der Kutzerbahn) auf. Außerdem ist eine optische Einteilung durch die Sprossen im oberen Teil (2 x 2 Scheiben) und dem unteren Teil (2 x 3 Scheiben) zu erkennen. Hierüber ist vor der Arbeit mit dem Kartenspiel mit den SuS zu sprechen, z.B. dass die linke Seite und die zwei Scheiben oben rechts die 7 ergeben und dementsprechend 3 Scheiben übrig bleiben usw. Es können so alle Zerlegungen der 10 außer der 1+9 (die aber erfahrungsgemäß die geringsten Probleme bereitet) optisch dargestellt werden. Vorbereitend oder als Stillarbeit kann man leere Fenster auch durch Ausmalen Aufgaben zuordnen (s. beigefügte Arbeitsblätter mit Lösung). Wer noch mehr darüber wissen möchte: Besuden, Heinrich: Grundschule 5/2003, S. 51-54 beschreibt die Arbeit mit den Graserschen Fenstern bzw. das Rechnen mit Eierkartons genau. |