Dieser kleine Mauervorsprung an der Ecke des Hotels "Kaiserworth" in Goslar, dem ehemaligen Zunfthaus der Tuchmacher, war ein sog. "Stein des Anstoßes". Im Mittelalter herrschte die raue Sitte, dass hoffnungslos verschuldete Menschen ihre Schulden loswerden konnten, indem sie mit ihrem Hintern von anderen Bürgern (jeder der wollte, durfte dabei mitmachen) kräftig auf diesen Stein "gesetzt" wurden. Bei solch einem Vorgang wurde auch so manchem das Steißbein beschädigt. Diese Schuldner waren anschließend all ihrer Schulden ledig, aber auch ihrer Ehre, und taten gut daran, schleunigst die Stadt und die Umgegend zu verlassen.
Dieser kleine Mauervorsprung an der Ecke des Hotels "Kaiserworth" in Goslar, dem ehemaligen Zunfthaus der Tuchmacher, war ein sog. "Stein des Anstoßes". Im Mittelalter herrschte die raue Sitte, dass hoffnungslos verschuldete Menschen ihre Schulden loswerden konnten, indem sie mit ihrem Hintern von anderen Bürgern (jeder der wollte, durfte dabei mitmachen) kräftig auf diesen Stein "gesetzt" wurden. Bei solch einem Vorgang wurde auch so manchem das Steißbein beschädigt. Diese Schuldner waren anschließend all ihrer Schulden ledig, aber auch ihrer Ehre, und taten gut daran, schleunigst die Stadt und die Umgegend zu verlassen.
Lebensgroße Grabstatue des Wesirs Hem-iunu aus der Zeit des Pharaos Cheops. Gefunden 1912 auf dem Westfriedhof der Cheopspyramide. Er war ein Neffe des Pharaos.
Figur einer Müllerin gefunden auf dem Westfriedhof der Cheopspyramide. Diese Dienerin sollte dem Verstorbenen garantieren, dass er in seinem 2. Leben mit Nahrung versorgt wird.
Figur eines Bierbrauers, gefunden auf dem Westfriedhof bei Gizeh. Diese Dienerfigur sollte dem Verstorbenen in dessen 2. Leben garantieren, dass er immer mit Nahrungsmitteln versorgt wird.