siehe Titel - In der Zeit von 1938 bis 1945 war die Kirche durch die SS unter dem Reichsführer SS Heinrich Himmler besetzt und kein Gotteshaus, sondern eine „Weihestätte“ der SS. Himmler hielt sich für die Reinkarnation König Heinrichs I. und hielt dort „Zwiesprache“ mit seinem Vorfahren. Er ließ auch den angeblichen Leichnam Heinrichs I. in einer Zeremonie wieder beisetzen. Im Schlossmuseum sind heute die Überreste jener Zeit und eine Dokumentation dargestellt.
Es ist ein Versammlungsraum der Mönche. Da findet auch die Abtwahl statt und die Einkleidung der Novizen. Die hohen Kreuzrippengewölbe ruhen in der Raummitte auf achteckigen Pfeilern, die Glasfenster sind aus dem 19. Jahrhundert
Das Taufbecken ist ein Bronzeguss aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die romanischen Bronzelöwen auf denen das Taufbecken ruht sollten sogar schon aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammen. An der Beckenwand sind in Rundbogenarkaden Reliefdarstellungen der Heiligen, Bischöfe und Äbte von Salzburg zu finden. Dieses Taufbecken wird Meister Heinrich zugeschrieben.
Der Deckel des Taufbeckens (von Toni Schneider-Manzell) stammt aus dem Jahr 1959 und zeigt Motive zur Taufsymbolik.