... nichts Neues.
Das Problem liegt vielmehr in den häufig unterschiedlichen Erziehungsstilen von Schule und Elternhäusern.
"Zuhause ist unser(e) Kevin/Chantalle (sorry, musste sein) aber ganz anders." Wer von euch kennt diesen satz nicht aus Beratungsgesprächen mit Erziehungsberechtigten.
Laissez faire kommt in den meisten Problemfamilien bei der Erziehung zum Tragen. "Der Marvin ( 12 J.) ist jetzt alt genug, da muss er selbst für Sorge tragen." Spätestens bei den 14-jährigen Vollpubertären ziehen sich viele Eltern zurück, weil sie es nicht gelerrnt haben eine Konfrontation durchzustehen bzw. nicht die Energie haben.
Und in Schule hat evtl. ein Großteil der Lehrenden die Lerngruppen im Griff, aber die Anzahl der Aufsichten in den Pausen ist zu gering, um die "Freiräume" der SuS zu begleiten und ggf. einzuschreiten. Entweder werden Hofkonflikte übersehen oder mit "Feuerwehreinsätzen" befriedet, wobei die Weiterverfolgung häufig aus diversen (guten) Gründen unterbleibt.