Hallo palim,
freut mich, wenn das, was ich dir weitergebe, vielleicht etwas helfen kann.
Wenn ihr noch SuS von anderen Schulen bekommt, wäre es das Einfachste, ganz generell bei allen Schulen, die es betrifft, mit den Eltern eine Versammlung einzuberufen und den Bedarf am besten mit schriftlicher Auswertung klären.
Übrigens, bei der Bundeszentrale für politische Bildung kann man ein Programm herunterladen (Grafstat), mit dem man Fragebögen und deren Auswertung erstellen kann. Ich denke, das muss unbedingt in der Vorarbeit drin stecken. (Allerdings verstehe ich nicht , warum Ihr als zentrale Essensstelle die SuS von anderen Schulen mitversorgen müsst, wenn die keinen Ganztagesbetrieb anbieten.)
Wenn ihr so schlimme Raumprobleme habt, wie wäre es denn, bei einer Gemeinderatssitzung das Problem anzusprechen und abzuklären, ob nicht seitens der Gemeinde Möglichkeiten offenstehen.Möglicherweise gibt es ja doch noch gemeindeeigene Räume, die sich für die Schule nutzen lassen? Oder die Gemeinde würde sich mit einem kleinen Anbau für eine Kücke einverstanden erklären? Vielleicht aber gibt es ja auch einen Unternehmer, der sich bereit erklären würde, auf seinem Gelände was bereitzustellen. Oft haben gerade die kleinen Unternehmen auch kleine Kantinen, die sowieso in Betrieb sind und günstig Essen anbieten. Die wären sicher froh über einen Zusatzverdienst.
Vielleicht habt Ihr aber auch Eltern, die tolle Ideen haben, die sich umsetzen lassen?
Ach, da fällt mir ein: Bei Krankenhäusern werden die Essen immer auf speziellen Tabletten angerichtet, die mit einem Deckel bestückt sind - die haben auch große Waschstraßen. Gibts da vielleicht eine Möglichkeit, sich reinzuhängen? Wenn ihr von denen das Geschirr bekommen könntet und sie es dann nachher mit durch die Waschstraße schicken, ist das nicht so viel mehr Aufwand.
Ansonsten, wenn es um die Zwerge (1 - 4) geht, bietet sich ja eigentlich eine Zusammenarbeit gerade mit dem Kindergarten an. Die haben in der Regel doch zum Einen auch Räumlichkeiten, wo die Kleinen sich ausruhen können, das wäre doch schon mal was. Zum Anderen, haben die da keine Küche?
Als weiteres Angebot könnte man auch die Bücherei einbeziehen, falls eine im Ort vorhanden ist. Unsere Schüler sind dort häufig anzutreffen, wenn sie geöffnet ist. Die Öffnungszeiten sollten sich natürlich irgendwie die Hand geben.
In dem Zusammenhang böte es sich auch an, eine Lesestunde einzurichten, in der die SuS ausgewählte Bücher in der Gruppe lesen, evtl. würden auch Mütter vorlesen? Wenn die Kinder dazu dann was malen , oder eine kleine Aufführung machen, hat man wieder was gemacht, das nichts kostet, aber gut für die Bildung ist.
Was man übrigens noch für die SuS machen könnte, auch mit wenig Platz, wäre ein kleiner Schulgarten, Grünes wächst doch überall. So kann man gleichzeitig den Schulhof gestalten und sie sind betreut.