An der Zeitversetzung scheitert bei uns sicher auch manches, weil Lehrkräfte z.B. zu bestimmten Fächern wechseln müssen (1 Hauptfach muss ab Klasse 3 abgegeben werden, Englisch, Sport u.a.).
Da würde bei zeitgleichem Beginn noch ein Wechsel zwischen "zuerst Frühstück, dann Pause" mit "zuerst Pause, dann Frühstück" und eben das Nutzen unterschiedlicher umliegender Gelände möglich sein.
Eine Möglichkeit, die Klassen zwar zeitgleich beginnen zu lassen, dann aber bei den Unterrichtsstunden vom zeitlichen Rhythmus abzuweichen, sehe ich nicht wirklich, da das Wechseln zwischen den Lerngruppen ja dann auch schwieriger wird.
Auch das Wechselmodell werden wir vermutlich anders organisieren müssen/können, weil wir eine andere Lehrkräfteversorgung haben werden nach den Sommerferien.
Alternativ hätte das Land "1 Klasse - 1 Lehrkraft" oder "Klassenlehrerunterricht soweit wie möglich" aufrufen müssen, hat es aber nicht.
Kennt ihr diese Erzählung von der Lehrkraft, die von Geburt an mit allem ausgestattet ist und deshalb die geborene Lehrerin ist? Daran musste ich in den vergangenen Wochen häufiger mal denken: Lehrkräfte halten einfach Abstand und fahren nicht in Urlaub, dann sind sie immun.